Leonie Looping – Das Geheimnis auf dem Balkon

Leonie Looping - Das Geheimnis auf dem Balkon

Leonie ist „verflixte sieben Jahre alt“ und das Tolle an der Figur von Cally Stark und Constanze von Klitzing (Illustration) ist, dass Leonie auch mal schlechte Laune hat und auch mal Dinge macht, die sie besser nicht hätte machen sollen. Dem Kind im Zug, auf das sie eifersüchtig ist, weil es mit seinen Eltern einen Ausflug macht, einfach so die Zunge rausstrecken. Oder die kleinen Häuschen in den Blumentöpfen auf Oma Annis aus Wut kaputtmachen zum Beispiel.

Dass in den hübschen kleinen Häuschen (die sogar über Liegestuhl und Sonnenschirm vor dem Haus verfügen) die beiden Schmetterlingselfen Mücke und Luna wohnen, das konnte Leo, wie Leonie von ihren Freunden genannt wird, ja nicht wissen. Doch schnell entwickelt sich zwischen den kleinen Elfen und Leo eine Freundschaft. Mit Hilfe von Schrumpferbsen kann Leo sich bald ebenfalls in eine kleine Schmetterlingselfe verwandeln und die Abenteuer nehmen ihren Lauf.

An dem Buch gefällt mir besonders der Perspektivwechsel. Oma Annis Katze Flöckchen sieht aus der Perspektive der Schmetterlingselfen plötzlich gar nicht mehr so süß und niedlich aus. Noch dazu scheint sie einen unkontrollierbaren Appetit auf alles zu haben, was in etwa die Größe eine Maus hat.

Das Buch – von dem es mittlerweile eine ganze Serie gibt – ist sowohl zum Vorlesen wie auch zum Selberlesen geeignet. Die Illustrationen von Constanze von Klitzing sind oft recht einfach gehalten, aber liebevoll und hübsch gemacht, dürften aber ebenso wie die Geschichten selbst vor allem Mädchen ansprechen.

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